Freitag, 1. Dezember 2017

Wirrettenwaszurettenist: Geschenke aus der Küche mit weihnachtlichem Früchtekuchen

Früchtekuchen mit %tigen Früchten und Pekannüssen, den ich gleich mehrfach backe.  Es sind ja Geschenke der Küche die heute hier gerettet werden für #wirrettenwaszurettenist und die werden nicht nur für  den Einen lieben Menschen in meinem direkten Umfeld gemacht, da werden schon mehrere bedacht.



Ich habe ich einiges  als Geschenke schon in meinem Blog.
Geschenke gibt bei mir nach den einzelnen Geschmäckern, einige mögen meine Gewürzmischungen und freuen sich schon, andere mögen meine Liköre oder ohne Alkohol meine Tee's.
So freue ich mich heute wo ich mit der Rettungstruppe unterwegs bin einen  feinen Früchtekuchen zu zeigen, denn der ist auch eine Tradition bei uns und mehrfach gebacken in 18er Formen ist er auch fein zu verschenken.
Früchtekuchen gibt es in vielen verschieden Arten z.B. den  in  Dosen zu kaufen, den bekam ich auch früher mal überreicht und da war mir schon klar, dass muss probiert werden selbst zu machen und so habe ich probiert und verschiedene gemacht, aber nie festgehalten.
Die sind schnell gemacht und ohne Eees und  unnatürlich Geschmäcker.
Ich habe sie leider noch nicht verpackt, bin noch nicht dazu gekommen. Aber sie können gut in Cellophan verpackt werden oder in einer passenden Dose mit  Pergament, was ich sehr gerne mache.



Zutaten:

Die Früchte sind bei mir Rosinen  und Sultaninen die in Rum eingelegt werden, in Lillet eingelegte Birnen, Cranberries in Vodka. Diese Früchte mache ich schon Wochen vorher. Für den Früchtekuchen nach zu backen empfehle ich die Trockenfrüchte kurz in Alkohol zu erwärmen und über Nacht auskühlen, dann verwenden. Die Birnen habe ich auch schon lange vorher gemacht und in Lillet gekocht und in Einweggläser gefüllt, gehen auch am Tag vorher und ziehen lassen über Nacht. Es können auch Birnen als Trockenfrüchte verwendet werden und in Birnenbrand eingeweicht.
Mengen die ich für 2 Früchtekuchen in 18er Formen verwendet habe:

300 gr. Birnen mit etwas Flüssigkeit, schwach abgetropft (200 gr.Fruchtfleisch 100ml Lillet)
150 gr. Rosinen in Rum auch schwach abgetropft. (100 gr. Rosinen 50 ml Rum 54%)
  50 gr. Sultaninen in Rum ( 40 gr. Sultanien 10 ml Rum 54%)
  80 gr. Cranberries gut abgetropft ( 70 gr. + 2 EL Vodka 40 %)
80 gr. Pekannusshälften die ich kurz in der Pfanne angeröstet habe.

Nachfolgende Zutaten zu einem cremigen Teig verrühren:

150 gr. Butter, weich
  90 gr.  dunklen Rohrohrzucker  oder Kokosblütenzucker
1 TL frisch geriebene/geraspelte Bio-Zitrone
2 große Bio-Eier
1 EL Amaretto
150 gr. Mehl (bei mir Emmermehl Type 1300)
  75 gr. feingemahlene Mandeln
1  1/2 TL frisches Lebkuchengewürz (bei mir selbstgemacht)



In den cremigen Teig die Früchte und Nüsse kurz unterrühren in in gefettete und ausgelegte Formen bei mir 2x 18 er verteilen. Ich habe bei einem noch ein paar Pekannüssen oben auf zusätzliche gelegt.
Im vorgeheizten Backofen bei 150°C  90 bis 100 Minuten backen. Stäbchenprobe.
Es geht auch einen Großen Kuchen zu machen oder den Teig verdoppeln und 4 18er Formen, die in einen normalen Backofen passen, bei mir ist das so.
Den abgekühlen Kuchen habe ich mit Rohrpuderzucker Zitrone und Grandmarnier bestrichen.

Menge 100 gr. Rohrpuderzucker mit 1 EL Zitrone und 1 EL Grand Marnier mit dem Stabmixer verrührt. Gut trockenen lasseen und dann in Folie packen in einer Dose aufbewahren. Der wird im laufe der Zeit immer besser. Ich lasse ihn mindestens 1 Woche verpackt halt aber mehrere Wochen kalt aufbewahrt.

Unbedingt bei den anderen Rettern und Retterinnen schauen was diesmal für wunderbare Geschenke aus der Küche nachzumachen gibt:
  1. Aus meinem KochtopfPastrami selbst gemacht
  2. Barbaras Spielweise – Quitten-Chutney
  3. Brittas Kochbuch – Stollenkonfekt
  4. Brotwein – Partysonne / Brötchensonne – Rezept für Mini-Partybrötchen
  5. Cakes Cookies an more – Chilisalz
  6. Das Mädel vom Land – Kokostrüffel
  7. evchenkocht – Rumkugeln
  8. Fliederbaum – Rustikale Dinkel-Vanillekipferl
  9. Food for Angels and Devils – Beef Jerky – extra scharf
  10. Genial-Lecker – Quitten-Orangen-Gelee
  11. giftigeblonde – Würzsalz mit Karotten, Petersilie und Sellerie
  12. Katha kocht! – Weihnachts-Gewürz selber machen
  13. Karambakarinaswelt – Manadarinen Marmelade
  14. Kleines Kuliversum – Apfelstrudel Marmelade
  15. Leberkassemmel und mehr – Geschenke aus der Küche: Adventslikör
  16. lieberlecker – gewürzte Nüsse
  17. MadamRoteRuebe – Dinkelvollkornnudeln
  18. Münchner Küche – Gebrannte Mandeln mit Zimt und Sternanis
  19. Obers triftt Sahne – Gebackener Adventskalender
  20. our food creations – Karamellsirup & Honig-Lebkuchen
  21. Pane-Bistecca – Kakao Lollipops
  22. Prostmahlzeit, die Turbohausfrau – Weihnachtliches Apfel-Goji-Mus
  23. Summsis Hobbyküche – Walnuss – Krokant
  24. The Apricot Lady – Baguette-Backmischung zum Verschenken
  25. Unser Meating – Herzhafte Cantuccini



Es war mir eine große Freude wieder dabei zu sein. Ein herzliches DANKE an Sina (Giftigeblonde) und Susi (Prostmahlzeit)  für all Ihren super Einsatz, überhaupt für die Idee des GANZEN in Sachen #wirrettenwaszurettenist,  DANKE.


Allen  einen wunderschönen Advent und herzliche Grüße
Ingrid




Donnerstag, 30. November 2017

Cranberry-Pistazien-Plätzchen mit rosa Pfefferbeeren

Aus meiner Reihe Cookies vor Weihnachten  habe ich bei Christina Richon Weihnachtsplätzchen: Himmlisch lecker und bezaubernd süß geblättert und fand bei ihr "Pistazien-Sablés" die genau nach unserem Geschmack sind.
Ich habe das Rezept etwas geändert, da ich ja sehr gerne mit selbst gemahlenem Mehl arbeite, Kamut, frisch gemahlen wurde genommen. Außer Pistazien wurden noch Pinienkern  dazu gegeben alles andere habe ich aber 1:1 übernommen und das war wirklich gut und so wird es hier festgehalten. Ach ja,  den Namen habe ich geändert:  Sablés bei mir wurden es Plätzchen. Als Weihnachtsplätzchen gehen die bestimmt auch in einer anderen Form. Ich mags einfach, die haben uns wunderbar so gefallen.
Für Weihnachten wird dann die weihnachtliche  Deko drumherum gemacht und die Plätzchen noch einmal gebacken, denn die sind wirklich gut fanden wir übereinstimmend.


Zutaten:
280 gr. frisch und fein gemahlener Kamut
 80 gr. Rohrpuderzucker
 1 Prise Fleur de Sel
 1 TL geh. Vanillezucker mit echter Vanille (bei mir selbst gemacht)
 1 EL fein geriebene frische Bio-Zitronenschale

 220 gr. gute Butter (bei mir Süßrahmbutter)
 2 Eiweiß von Bio-Eiern -M-
 50 gr. Piztazienkerne gehakt (orginal 80 gr. und keine Pinienkerne)
 50 gr. Pinienkerne
 80 gr. getrocknete weiche Cranberries
2 EL zerstoßene rosa Beeren (Original 3 EL)
Rohrzucker zum Wälzen bei mir 20 gr.




Machen:

Eine große Schüssel, bei mir mit der KitchenAid und dem Flachrührer, Mehl, Puderzucker, Salz,Vanillezucker, 1 EL fein zerstoßene  rose Pfefferbeeren,Zitronenabrieb gut vermischen
die weiche Butter, Eiweiß verteilen 2 x rühren,
die Früchte und Kerne, die vorher leicht erwärmt/angeröstet wurden,  alles zu einem
glatten Teig rühren, ganz schnell, bis alles
verbunden ist. 2 EL Rohrzucker mit dem restlichen rosa Pfefferbeeren  auf einem Backbrett verteilen und den Teig zu einer Rolle formen und anschließend darin wälzen, etwas festdrücken,  auf  Backpapier geben und nochmal die eine Rolle nachformen, diese in den Kühlschrank legen ca. 1 Stunde.

Den Backofen auf 170° C O-U-Hitze vorheizen, die Plätzchen in ca 0,6 cm Stärke aufschneiden, auf dem Backpapier verteilen 


in den vorgeheizten Backofen geben, mittlere Schiene ca. 12 Minuten backen, nicht zu dunkel, auf dem Blech auskühlen lassen.

In einem Gefäß zum Abdecken verwahren halten ein paar Tage.

Unbedingt probieren!

Liebe Grüße
Ingrid



Rezept aus:






Montag, 27. November 2017

Emmer-Mascarpone-Stollen mit Quittenkonfekt und Walnüssen

Der schnelle Stollen für Weihnachten und schon davor, mal was Besonderes mit Quittenkonfekt und Walnüssen.
Ich verarbeite immer mehr in Vollkorn und dabei reizen mich die alten Getreidesorten  und das selbst mahlen, was für uns ein großer Geschmacksvorteil hat, das Wichtigste sind auch die guten Inhaltsstoffe.
Hier  habe ich mich für frisch und selbst gemahlenen Emmer entschieden und  für einen neuen Stollen ohne Hefe mit Mascarpone und Weinstein-Backpulver. Die Füllung ist auch nicht die übliche, nein, es mußte mal was aus meinem Vorratsschrank  sein "Quitten-Konfekt" und Walnüsse, Gewürze, noch ein paar Mandeln für die Deko und fertig ist ein neuer Stollen, der nicht lange liegen muss aber trotzdem von Tag zu Tag besser wird und dann leider wenn er am Besten ist wieder ein neuer gebacken werden muss usw.



Zutaten:
400 gr. frisch und fein gemahlenen Emmer + 20 gr. zum Formen
120 gr. flüssige Süßrahmbutter (frisch ausgelassen und lauwarm)+ 80 gr. während des Backens umpinseln.
2 Eier -M-
150 gr. Mascarpone
70 gr. Rohrpuderzucker
6 gr. Weinstein Backpulver
2 TL Ceylon Zimt
1 TL Lebkuchengewürz
1/2 TL frisch geriebener/gemahlener Kardamom
1 TL Vanille-Extrakt (Bei mir selbstgemacht)
für die Füllung:
200 gr. Walnüsse  (Hälften) leicht angeröstet in einer Pfanne
100 gr. Quitten-Konfekt in Stücken
Zum Schluss Deko:
60 gr. Puderzucker(Bei mir Rohrpuderzucker) und die 50 gr. Mandelblättchen (leicht in einer Pfanne angeröstet.

Machen:


Die Walnüsse auf einem Backblech oder in der Pfanne leicht erwärmen etwas anrösten, damit sie mehr Aroma bekommen.

Emmermehl, Kardamom, Zimt  und Backpulver vermischen. Mit der Hand oder einer Küchenmaschine gut vermischen.
Die flüssige  abgekühlte Butter, Eier, Mascarpone.,Vanillezucker-Extrakt verrühren, zur  Mehlmasse  geben. Alles zu einem festen Teig gut kneten. Bei mir mit dem Flachrührer.
Den Teig auf  auf ein Backbrett geben und flach drücken, dann die Walnüsse und das Quitten-Konfekt gleichmäßig verteilen.
Einen Stollen formen oder den Teig in eine Stollenform geben. Bei 170° Grad Ober-Unterhitze ca.60-70 Minuten backen.  Zwischendurch, so etwas nach der Hälfte der Zeit mit 40 gr. Butter bestreichen und weiterbacken.
Den Rest der Butter gleich nach dem heraus nehmen reichlich und mehrmals über dem Stollen verteilen. Und sofort  im gesiebten Puderzucker wenden und zum Schluss noch einmal mit dem Sieb obenauf Puderzucker bestreuen. dann die warmen angerösteten Mandelblättchen .Den Stollen so 4 Stunden auskühlen lassen. Danach in Folie gut einwickeln und etwas  ruhen  lassen. Hält  bis  6 Wochen  bei kühler Lagerung und gut in Folie verpackt.



http://auchwas.blogspot.de/2015/10/quitten-zeit-quitten-konfekt.html



Mittwoch, 22. November 2017

Kakao-Kekse mit Pfeffer "Pepper-Cookies"

nach Art "South-African-Pepper-Cookies". Weiter auf meiner Rezeptereise ging es diesmal nach
Süd-Afrika und dort habe ich dieses Knabberkekse Kakao mit Pfeffer entdeckt. Die sind einfach zu machen und für Schokogenießer unbedingt ein MUSS.



Schokoladig mit dem frisch gemahlenen Pfeffer so richtig  mild würzig im Abgang, einfach nur gut. Ja und ich habe auch hier wieder nur beste Zutaten verwenden, denn das ist schon entscheidend wie so ein Kakao-Keks wird, das geht nur mit bestem Kakao und beim Pfeffer habe mich für "Kampot Rouge" entschieden, erst wollte ich ja Piment d'Espelette nehmen, das wäre sicher auch gut doch "Kampot Rouge hat schon was ganz besonderes und in diesem Keksrezept aus Südafrika kommt mit Valrhona Kakao aus Frankreich, gut die Kakaobohne kommen bestimmt aus Südamerika oder Karibik, ja und der Kampot-Rouge  der  rote Pfeffer aus der Provinz Kampot im Süden Kambodschas, und das alles für einen Keks. Die sind sandig und nicht so sanft und mehr wie ein Short-Bread mit vollem  Kakoageschmack und dann der Pfeffer und Schokolade eine göttliche Verbindung.




Zutaten:
150 gr. Zartbitter-Schokolade (ich Valrhona 70%)
  90 gr. Butter
  70 gr. Rohrzucker
1 Ei
130 gr. Vollkorn Kamut fein und frisch gemahlen
1/2 TL Weinstein-Backpulver
1 Prise Fleur de Sel
1 TL frisch gemahlenen Kampot Rouge (vorher leicht anrösten und dann mahlen oder mörsern)




Machen:
Die Butter leicht erwärmen das sie schmilzt, den Zucker dazu geben, 2/3 der Schokolade dazu geben und rühren zu einer verbundenen Masse, alles auf kleiner Hitze rühren und dann abkühlen lassen.
In einer Schüssel das Dinkelmehl mit dem Backpulver mischen, die Prise Fleur de Sel und den Kampot Rouge dazu geben, vermischen, danach die flüssige Butter-Schokoladen-Mischung darunter rühren zu einem Teig. Die restliche Schokolade klein hacken oder reiben und unter die Teigmasse kneten den Teig in Folie wickel, ca. 2 Stunden oder auch am Tag vorher schon vorbereiten.
Dann rollen und Scheiben (1,2 cm) schneiden   Kreise  auf ein Backblech mit Backpapier verteilen.
Bei 180°C im vorgeheizten Backofen, auf mittlerer Schiene, 10-12 Minuten backen. Auskühlen lassen und in einer Dose verwahren. Die Kekse bleiben schön Kross.


Für die weihnachtlichen Teller können die sicher auch ausgestochen werden in Formen wie Sterne oder Glocken usw. Der Teig muss dann nur aufgerollt werden und flach zum ausstechen gekühlt werden, dann geht das Ausstechen besser.

 Liebe Grüße

Ingrid




Montag, 20. November 2017

2x Brötchen "Rustico" mit Kürbiskernen - glutenfrei-

Ich habe mich entschlossen mal was Neues auszuprobieren mit glutenfrei Mehl von Schär  (Werbung) zu backen. Angeregt durch den Event bei Zorra und der Fa. Schär (Werbung) die 3 feine glutenfreie  Mehlmischungen zur Verfügung stellte, dass ich mich jetzt so richtig austoben kann in der vorweihnachtliche Saison und einer lieben Freundin auch das Richtige serviere: Glutenfreies aus meinem Backofen, denn selbst gebacken ist ein Muss für mich und meine Gäste.
Meine 1sten Brötchen (glutenfrei) gab es zu einer Frühstückseinladung und die wurden nicht nur von der lieben Freundin (lebt/muss glutenfrei) sonder auch von meiner Familie sehr gerne genommen und auch wirklich gelobt. Geschmacklich super und frisch aus dem Ofen waren sie ganz großartig fand ich auch ohne Eigenlob. Das Mehl hier ist "Mix it Dunkel" von Schär, eine Mischung mit Leinsamen und Buchweizen das ergänzt wurde von mir mit feinen Kürbiskernen (gehakt).




Gemacht habe ich den Hefeteig über 2 Tage, wie ich es gewohnt bin, ich  habe mir mehr Aroma durch das lange Gehen vorgestellt und weniger Einsatz von Frischhefe. Auch zum Einsatz kam ein selbst hergestelltes Hefewasser,  das ich aus Blüten im Sommer mache und im Winter aus Rosinen, siehe hier Brotdoc. Das alles ist gar nicht so aufwändig wie man denkt ein wenig Organisation und z.B. das Hefewasser hält auch mindesten 2 Monate im Kühlschrank, was es bei mir nie tut, aber ich habe es probiert zwecks Einsatz und Haltbarkeit. Wer es nicht machen möchte kann Bier nehmen (verschiedene Sorten von Malzbier bis Starkbier) was auch gut geht ist Federweißer, den es immer noch zu kaufen gibt zur Zeit,  den Cidre den es in Flaschen das gaze Jahr gibt. Also viele Möglichkeiten  die alle ein feines Geschmackserlebnis in die Backwaren zaubern. Bei mir genommen im Vorteig und zwar 1:1 mit dem Mehl gemischt, gerührt und im großen Gefäß abgedeckt stehen lassen, 12 Stunden in der Küche an der Heizung.
Rezept für  meine 1.Version  mit Hefewasser und Hefevorteig.
Am Tag vor dem Backtag:

Werbung
200 gr. Mix It Dunkel (Schär) (Werbung)
200 ml Hefewasser.

Beides mit einem Kochlöffel verrührt und abgedeckt in einem  größeren Gefäß mindestens 12 Stunden stehen lassen.

Außerdem auf Tag vor dem Backtag

5 gr. Frischhefe mit
20 gr. Mix It Dunkel und
30 ml Wasser

gut verrühren und abgedeckt in einem größeren Behälter stehen lassen. Bei mir ist es die Backschüssel für den nächsten Tag, die abgedeckt in der Küche stehen bleibt.

Am Backtag:
Zutaten:
400 gr. Hefewasser-Vorteig
  55 gr. Hefe-Vorteig
  50 ml Wasser mit
   10 gr. Frischhefe angerührt.
   50 ml Sahne
  100 ml Wasser lauwarm
 1 Ei groß
1 geh.  TL Meersalz
1 EL Honig
1 TL Fenchelsamen (vorher angeröstet und gemörsert)
250 gr. Mix-It-Dunkel (Schär)(Werbung)
30 gr. Maisstärke
1 EL Bio-Rapsöl
Für später und die Form
30 gr. Butter zum bepinseln und für die Form
50 gr. fein gehakte Kürbiskerne



Machen:
Die Zutaten in einer großen Backschüssel (bei mir KitchenAid mit Flachrührer) mindestens 4 Minuten rühren damit ein glatter Teig entsteht, der sich vom Rand löst. Der Teig ist pappig geht aber. Diesen Teig habe ich nochmal 1 Stunde im Backofen bei 35°C, abgedeckt gehen lassen.
Danach war er gegangen.
Die Brötchen habe ich in einer Form gebacken weil ich mir nicht sicher war ob sie beim Backen auseinander gehen, haben sich aber gut in Form gehalten.

Die Formen  habe ich gut ausgebuttert, die Brötchen geformt mit  mit flüssiger Butter bestrichen und in Kürbiskerne gewälzt, aufgeschnitten/eingeritzt und in der Form abgedeckt nochmals 60 Minuten, abgedeckt stehen lassen.
Gebacken im vorgeheizten Backofen 2 Schiene von unten 5 Minuten bei 240°C, mit viel Dampf, dann runter gestellt auf 210°C und weiter gebacken 25 Minuten, bis sie hohl geklungen haben beim Klopfen :) und eine schöne Kruste hatten.



Aufgeschnitten sehen sie so aus:
Mit Hefe und Vorteig gebacken.

Und sie schmecken :).



Ich habe eine paar Tage später noch einen Versuch gemacht mit Weinstein-Backpulver gebacken und war  auch von diesem Ergebnis überrascht,  geht für schnell Entschlossene auch rascher,  ich habe  einem Vorteig gemacht dann so gemacht:


200 gr. "Mix It Dunkel" mit 200 Apfelsaft verrührt/geknetet und 2 Stunden stehen gelassen.
Dann:
50ml Sahne mit 100 ml warmen Wasser vermischt
2 Eier groß
2 El  Bio Rapsöl
1 TL Meersalz
1 TL gemahlener Fenchel (geht auch mit Kümmel) wir mögen Fenchel sehr gerne und der passt auch.
260 gr. Mix It Dunkel von Schär
1 Päckchen Weinstein-Backpulver (7 gr.)
Für die Form:
30 gr. Butter
50 gr. Kürbiskerne fein gehakt.

Gemacht den Teig mit allen Zutaten in einer Schüssel, wie den Hefeteig mit dem Flachrührer mindesten 4 Minuten gerührt. Aber dann keine Wartezeit.
Den Backofen auf 230°C vorgeheizt
In der Zwischenzeit die Brötchen geformt, auch dieses mal wieder bei mir in der Form gebacken, geht auch  ohne. Das Formen habe ich mit nassen Hände gemacht ähnlich wie Klösse und dann die Teiglinge in den gehakten Kürbiskernen gewälzt, etwas flach gedrückt und mit flüssiger Butter beträufelt, das auch nochmal 5 Minuten vor Ende der Backzeit.
Gebacken 5 Minuten bei 230°C, runtergeschaltet auf 200°C und  25 Minuten weiter gebacken.





Links die mit Hefe und langem Vorteig                         Rechts mit Weinsteinbackpulver gebacken.



Also mir persönlich haben die mit Hefe gebackenen Brötchen besser geschmeckt sie waren fluffiger und aromatischer. Wie alles ist es Geschmackssache fand auch meine Freundin, denn ihr haben sie mit Backpulver gebackenen besser geschmeckt.













Danke an Zorra vom 1x umrühren Kochtopf für die Veranstaltung und danke an die Fa. Schär für Ihr Mehl, dass mir sehr gut gefallen hat. Gerne mache ich jetzt noch aus den restlichen anderen Mehlen ein paar vorweihnachtliche Backereien.

Liebe Grüße
Ingrid

Sonntag, 12. November 2017

Spontanes Apfeldessert am Sonntag

Die liebe Susi  von  Prostmahlzeit hatte vor langer Zeit ein Dessert gemacht und gepostet, das von der lieben Sina   "GiftigeBlonde"  mitgebracht  bzw. importiert wurde :)
Tufahije – Spezialität aus Bosnien&Herzegowina.
Bei beiden fand ich das Rezept sofort Klasse. Doch wie es so ist, der Berg der Rezepte wird immer größer,  wenn ich eins brauche dann kann ich mich nicht entscheiden, so auch bei diesem.
Aber heute hat die liebe Susi mit Äpfeln und über Äpfel bei Facebook gepostet  (mir den Link geschickt) und ich war sofort wieder angetan von dem Rezept und das wurde auch gleich in Tat umgesetzt.
Äpfel waren da und noch eine paar andere Zutaten. Meine Mittagstischler fanden es super das es ein Sonntagsdessert geben sollte.


Leider  waren keine Walnüsse da. Unser Baum hatte uns dieses Jahr nur ganz wenige
geliefert und  die waren schon verputzt. Aber ich hatte Esskastanien und die wurden schnell geröstet und bearbeitet für die Creme,  die habe ich außerdem aus 1/2 Mascarpone und 1/2 Sahne gemacht.
Die Äpfel, leider dieses Jahr auch keine eigenen, da war der Frost im Frühjahr schuld, aber ich habe eine alte Sorte vom Händler bekommen: "Cox Orange" der auch etwas weicher ist ähnlich wie unseren Boskoop den ich sehr gerne verarbeite, aber nicht beim Händler bekommen habe.

Das Dessert ist einfach herzustellen, braucht nur die Zutaten und etwas Abkühlzeit für die Äpfel, die vorher in Weisswein mit Gewürzen gedünstet werden. Es geht bei diesen Temperaturen draußen schnell und so hatte wir heute Mittag ein feines Dessert, so nebenbei gezaubert.

Zutaten:
4 große Äpfel (bei mir Cox Orange)
1/2 l Grauburgunder
1 EL Lebkuchengewürz
2 EL Orangenlikör
150 gr. Esskastanien (fertig geschält und gekocht) auch Maronen.
1 TL Butter
60 gr. Rohrzucker
1 EL VanilleExtrakt
150 gr. Mascarpone
150 + 50 ml Süße Sahne
2 EL Schokostückchen -Zartbitter-


Die Äpfel schälen, ganz lassen, in der Mitte aushöhlen.
In einen Topf den Wein geben, das Gewürz, Likör, die Äpfel reinsetzen, aufkochen und bei kleiner Hitze zugedeckt 10 Minuten kochen  lassen. Zwischendurch die Äpfel  vorsichtig wenden falls der Wein sie nicht bedeckt. Je nach Apfelsorte abwägen das die Äpfel weich sind aber nicht zerfallen, die Zeit des Kochens kontrollieren.
Die Äpfel auf 4 Schalen verteilen und kalt stellen (abkühlen lassen). Die waren bei mir in 1 Stunde kalt.
Die Esskastanien (Maronen) in einer Pfanne mit etwas Butter und 60 gr. Rohrzucker, Vanilleextrakt, karamellisieren, danach zerstampfen, 50 ml Sahne dazu und gut umrühren, das sie verbunden und fein stückig sind. Geht alles ohne Verdickungsmittel und Sonstigem. Abkühlen lassen.
Die Creme fertig machen: Mascarpone mit der Sahne und einem Mixer cremig mixen. Die abgekühlten Esskastanien/Maroni mit einer Gabel unter die Creme ziehen und verbinden.
Die Äpfel füllen, in  der ausgehöhlten Mitte des Apfels die Masse füllen und oben einen großen Klecks, ein paar Schokostücke verteilen. Voila fertig, kalt stellen oder sofort genießen.
Ein Dessert das es jetzt bestimmt öfter bei uns gibt.

Liebe Grüße
Ingrid 



Mittwoch, 8. November 2017

Synchronbacken November 2017 und Panettone

Am Wochenende  war es mal wieder soweit mit  #synchronbackenZorra vom 1x umrühren Kochtopf und Sandra von "From-Snuggs-Kitchen" haben zum 21. Mal eingeladen für's gemeinsamen Backen und das wieder wunderbar in die Zeit passend:  Panettone sollte es nach einem Rezept vom King Arthur Flour geben. Mit einem Vorteig am Tag davor, also Samstag und einem Haupteig der am Sonntag gemacht wurde. Alles recht einfach wie ich fand und ein richtig feines Rezept, was problemlos funktioniert hat auch mit meinem Emmermehl Type1300. Seht selbst:







Ich mochte früher eigentlich lieber Pandoro dieses italienische Traditionsgebäck ohne Früchte. Doch schon letztes Jahr habe ich verschiedene Überlegungen mit der Füllung von Panettone angestellt und probiert,  jetzt auch Dank dem #Synchronbacken nochmal in die Tat umgesetzt und hier im Blog festgehalten. 
Das Gute man konnte die Früchte je nach Gusto austauschen und das habe ich auch gemacht. Ich habe meine selbstgemachten Amarenakrischen (halbiert für den Teig) mit feine Rosinen die schon einige Zeit in Grappa eingelegt worden sind, und Cranberries, die auch in Wodka eingelegt waren. vermischt und in den Teig geknetet.



Das Einlegen der Trockenfrüchte mache ich immer schon im Oktober,  die Früchte sind dann schön vollgesaugt und ich habe immer was für  die herbstliche und vorweihnachtliche Bäckerei zur Hand.  Die sind auch fein für z.B. anderen Früchtekuchen und es gibt hier jemand im Haus der die sehr gerne anstatt Rumtopf ein wenig übers Vanille-Eis nimmt.

Uns los geht es mit dem Machen am Samstag, es sollte am Abend vorher sein, doch da war ich nicht zu Hause, also habe ich den Vorteig schon am Samstagmittag angesetzt, was gut ging.
 Bestehen aus: 
85gr. Emmermehl Type 1300
2 gr. Bio-Frischhefe
75 gr. Wasser normale Temperatur 
Gut mit einer Silkonspatel verrührt und abgedeckt in einer 250ml Schale.


Am Sonntagmorgen:

Der Hauptteig bestehend aus:
Gesamter Vorteig siehe oben
270 gr. Emmermehl Type 1300
70 ml lauwarmes Wasser
10 gr. frische Biohefe
2 große Bio-Eier (L)
60 gr. weiche Bio-Butter
Aroma: Ich habe 1 EL Vanilleextrakt (selbstgemacht) 
und 1 EL Zitronenextrakt (selbstgemacht aus Zitronen schalen und Wodka)
1 TL Mein Lebkuchengewürz 
1/2 TL feinen Kardamom
1 TL Meersalz (5 gr.)
60 gr. Rohrzucker
1 kleine Stück Butter zum Bestreichen nach dem Backen
und 2 El Rosenblütenzucker für obenauf.
Früchte: 
wie oben beschrieben
100 gr. abgetropfte Amarenakrischen
100 gr. eingelegte und abgetropfte Rosinen
100 gr. eingelegt uns abgetropfte Cranberries

alles mit 2 EL Mehl vermischt.

Machen den Hauptteig:
Mehl in die Schüssel, die Hefe im Wasser angerührt und in die Schüssel geben, den Rohrzucker, das Salz die aufgeschlagen Eier, Extrakte, Gewürz, den gesamten Vorteig, die weiche Butter und alles mit dem Flachrührer (bei mir) 5 Minuten zu einem glatten Teig rühren, der erst klebt und dann immer mehr zusammen kommt. Zwischendurch den hafteten Teig mit dem Silkonschaber runterkratzen in den Teig, dann mit feuchten Händen den Teig etwas stretchen und falten in der Schüssel, zu einer Kugel zusammen falten und abgedeckt 2 Stunden in der warmen Küche gehen lassen.
Dann den Teig noch einmal auf einem bemehlten Brett etwas stretchen und ausbreiten, die Früchte darauf verteilen, vorsichtig zusammen legen. Ich habe ihn zu einer Rolle gemacht und dann in die vorbereitete Form mit dem hohen Backpapier geben, siehe Bild.
Das Ganze abgedeckt mit einer Folie und im Backofen unterste Schiene bei 40°C gehen lassen bis sich das Volumen verdoppelt hatte, ca. 1 Stunde.
Den Panetton aus dem Backofen genommen, diesen auf 200°C (O-U-Hitze) vorgeheizt und dann den Panettone eingestellt und 10 Minuten gebacken, dann auf 180°C runter geschaltet und nochmals 10 Minuten, dann auf  160°C und noch mal 25 Minuten gebacken, zwischen durch hatte ich eine Folie kurz darauf damit er oben nicht zu dunkel wird. Den heißen Panettone mit Butter bestrichen oben und mit Rosenblütenzucker bestreut. In der Folie abkühlen lassen.






Während ich im Theater einen schönen Nachmittag hatte, haben meine Männer den Panettone genossen, die konnten einfach nicht warten. Ich habe am nächsten Tag dann probiert und war wirklich von dem Teig und allem sehr angetan. Werde  bald noch einmal Panettone so backen.

Unbedingt die einzelnen Varianten des gleichen Rezeptes bei
Nachfolgenden, die dabei waren, anschauen und/oder nachmachen:

zorra 1x umrühren bitte aka kochtopf zorra
Christina von The Apricot Lady
Britta von Brittas Kochbuch
Birgit M. von Backen Mit Leidenschaft
Simone von S-Küche
Jutta von Jutt-ah!
Tamara von Cakes, Cookies and more
Eva und Philipp von Ye Olde Kitchen
Anna von Kuchennymi drzwiami
Anna von teigliebe
Ingrid von auchwas
Dagmar von Dagmars brotecke
Judith von Bakeart
Jeanette von Cuisine Violette
Sonja von soni-cookingwithlove
Simone von zimtkringel
Caroline von Linal's Backhimmel
Doreen von kochen-und-backen-im-wohnmobil.de
Franziska von Dynamite Cakes

Sandra von Snuggs-Kitchen


Es war mir eine große Freude mit Euch allen zusammen zu backen. Danke an Zorra und Sandra, habt Ihr wieder super ausgesucht und organisiert.
Tschüß bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt #Synchronbacken und was ?? Ich freue mich schon.




Montag, 16. Oktober 2017

Emmer-Toast-Brot für den WBD 2017



World Bread Day, October 16, 2017Brot backen für den #worldbreadday2017, dass ist MUSS bei mir.
Wieder Glück gehabt gerade so geschafft, mit dem Bloggen.

Seit 2006 trommelt #Zorra alle in Ihrem #Kochtopf zusammen, damit möglichst viele Blogger/innen an diesem Tag Brot backen und darüber berichten, mit vielen interessanten Rezepten, ich bin schon gespannt was dieses Jahr wieder für großartige Rezepte zusammen kommen?!

Bei mir ist es dieses Jahr ein Emmer-Toast-Brot mit  frisch gemahlenem Emmer. Es war wieder mal ein Wunsch meiner Männer ein Toastbrot sollte es sein. Da ich aber unbedingt frisch gemahlenes Korn gerne verwende, was doch meist ein herzhafteres Brot  mit Sauerteig gibt, hat mich dieses Mal ein einfaches Rezept gereizt und dazu wurde ein Teil von meinem  frisch gemahlenen Emmer genommen und einen Teil aus der Mühle ganz fein gemahlen aber Type 1300 und das Rezept habe ich  mir  hier bei Cousine Violette abgeschaut.
Es hat bei mir toll, trotz der Änderungen, geklappt. Alle waren begeistert.


Zutaten:
Vorteig:
130 g Emmermehl Type 1300
85 g Wasser lauwarm 38°C
2 g frische Hefe
 
Alles gut verkneten in einer großen Schüssel, abdecken und in der  Küche 1 Stunde gehen lassen, bis der Teig weich ist und aufgegangen. Dann in einem kühlen Raum stellen und über Nacht stehen lassen. Auch im Kühlschrank ist fein. Ich stelle den Teig in den Keller.
Am nächsten Tag nehme ich den Teig wieder in die Küche lassen ihn akklimatisieren und bereite den Hauptteig zu mit:

250 gr Emmer frisch gemahlen
70 gr. Emmer Type 1300
9 g Salz 
1 El Honig
15 gr. Hefe mit 2 El Wasser anrühren.
Das alles gut vermischen und mit  190 gr. heißem Wasser übergießen und rühren mit dem Flachrührer zu einen Teig.  Abdecken und 1 Stunde stehen lassen.
Dann  80 gr Butter, weich  dazu geben, die angerührte Hefe und den gesamten Vorteig. Mit dem Knethaken mindestens 5 Minuten langsam kneten bis es ein glatter und feiner Teig ist und sich vom Schüsselrand löst. Mit der Hand etwas ziehen und zu einer Kugel formen und abgedeckt mindestens 1 Stunde in der warmen Küche gehen lassen bis der Teig sich verdoppelt hat.
Die Kastenform vorbereiten, bei mir mit Deckel. Die Form gut mit Butter einreiben oder Backpapier auslegen. Den Teig zu einem Strang formen und in die Backform einlegen, oben mit etwas warmen Wasser glatt streichen, der Teig nimmt 2/3  der Form ein, abdecken und nochmals 20 Minuten gehen lassen
Backen: Backofen auf 230° O-U-Hitze vorheizen, das Toastbrot einstellen auf der untersten Schiene.
Ich lege immer einen Gusstopfdeckel zusätzlich auf meine Form damit das Brot darinnen schön in Form bleibt und nicht überquillt. Den Backofen auf 200°C runterschalten und das Brot 30 Minuten backen. Dann aus der Form nehmen und nochmals 10-15 Minuten weiter backen bis es eine goldbraune Farbe hat und hohl klingt beim Klopfen. Auf einem Rost auskühlen. Aufbewahren in einer Brotbox oder eingepackt und dann feine Scheiben genießen getoastet oder auch ungetoastet.







#wbd2017 #worldbreadday #worldbreadday2017 

Liebe Grüße
Ingrid

Sonntag, 15. Oktober 2017

Kamut-Vollkorn Gugelhupf mit Pekannüssen und getrockneten Kirschen

Und noch ein Gugelhupf für die liebe Zorra zum Bloggeburtstag.
Das ist eigentlich der 1ste Vorgesehene den ich gebacken habe, aber mit dem Aufschreiben hat es einfach nicht so geklappt, denn ich hatte wieder mal so richtig im Freestyle gebacken.
 Das Rezept  wurde wiederholt aus dem Kopf und auf einem Zettel genau festgehalten damit ich es hier richtig einstellen kann. So ist es wenn man aus mehreren Rezepten eine Idee hat und dann loslegt, froh ist für ein tolle Ergebnis, aber nicht die Gewissheit das es wirklich auch beim 2. ten Mal funktioniert und das tut es und es ist so ein richtiger uriger Gugelhupf nur mit etwas exotischeren Nüssen die aber locker durch Walnüsse ersetzt werden könnten, ist ein wenig Geschmacksunterschied. 


Blog-Event CXXXV - Gugelhupf (Einsendeschluss 15. Oktober 2017)





Zutaten:
400 gr. Kamutmehl frisch und fein gemahlen
20 gr. frische Bio-Hefe
30 ml Milch zum Anrühren der Hefe
50 gr. Rohrzucker fein
6 gr. feines Meersalz
1 Eigelb und 2 Eier ganz
100 gr. Bio-Vollmilch
140gr. weiche Bio-Butter
100 gr. Pekannusshälften
100 gr. getrocknete Kirschen
Butter für die Form
Machen:

Milch gut warm, Rohrzucker, Salz Eier verrühren, dann die aufgelöste Hefe dazu und das Kamutmehl alles gut verrühren mit dem Flachrührer der Küchenmaschine, immer wieder mal an den Seiten mit einem Spatel den Teig in die Mitte bringen und weiter rühren ca. 5 Minuten, dann nach und nach die weiche Butter dazu geben und weitere 10 Minuten rühren lassen und an den Seiten evtl. den Teig wieder in die Mitte schieben.

Den Teig zu einer Kugel formen, er lässt sich formen, ist aber pappig, zugedeckt in der Küche mindestens 1 Stunde gehen lassen, geht nicht viel auf.

Den Teig aus der Schüssel nehmen und auf einem Backbrett (mit etwas Mehl) falten und kneten den Teig mindestens 5 Minuten, wieder in die Schüssel als Kugel zurück geben, über Nacht an einem kühlen Ort (nicht Kühlschrank), bei mir Keller, gehen lassen. Am nächsten Tag in der warmen Küche den Teig eine 1/2 Stunde akklimatisieren lassen, den Teig rausnehmen und nochmals mindestens 3 Minuten , kneten, ziehen, falten und zum Schluß einen Strang formen die Kirschen verteilen und eindrücken.

Die Gugelhupfform mit gut mit Butter auspinseln die Hälfte der Pekanhälften verteilen darauf den Hefestrang verteilen und oben gut abschließen und die andere Hälfte der Nüsse verteilen.

Bei mir ging der Teig in eine 22er Gugelhupf-Form, die ich ausgebuttert habe. Nochmals abgedeckt ( eine Schüssel über die Form bei mir) gehen lassen, dann im warmen (Backofen 40°) bis der Teig aufgegangen ist, fast verdoppelt hat, vorsichtig aus dem lauwarmen Backofen nehmen, zur Seite stellen,

Backofen auf 180° C, Ober-und Unterhitze hochheizen, dann unterste Schiene 35-40 Minuten goldgelb zum Gugelhupf backen. In der Form etwas abkühlen lassen, dann stürzen auf eine Platte. Ich habe dann noch etwas Rohrpuderzucker angerührt und den lauwarmen Guglhupf damit bestrichen, anstatt Puderzucker verstreuen.




Blog-Event CXXXV - Gugelhupf (Einsendeschluss 15. Oktober 2017)


Liebe Grüße 
Ingrid

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Ein kleiner Kuchen mit Himbeeren, weißer Schokolade und viel Walnüssen


Gerade noch ein paar Himbeeren im Garten und auch schon Walnüsse. Ja diese Herbsthimbeeren sind die Wucht, jetzt im Oktober. In Verbindung mit frischen Walnüssen  gebacken als Kuchen einfach himmlisch. 

Das Rezept ist eigentlich für 12 Muffins ausgelegt und stammt von ufop einer Rezeptsammlung als Karten, was ich super finde, genauso wie die Rezepte darinnen.  Es wurde mir bei einer Rapsölverkostung überreicht. Ich war davor eigentlich gar nicht von Rapsöl angetan, aber seit ich die verschiedenen Sorten kennengelernt habe bin ich ein richtiger Fan, dass ist jetzt kein Werbung sondern nur ein Hinweis, man kann auch anderes mildes Lieblingssöl verwenden, wie man mag.
Das Rezept hier ist bei mir jetzt in verschieden Formen verwendet worden auch mit Brombeeren oder Aprikosen, als Muffins und als 2 kleine Kuchen (15er Formen). Klar man könnte auch die Hälfte machen aber ich finde das lohnt nicht, allein schon im Backofen, es sei denn es werden verschiedene Sachen gleichzeitig gebacken, z. B. mit einem Gratin oder man hat einen kleinen Backofen :).
Also ich mache 2 kleine Kuchen und friere einen ein oder einen für die liebe Nachbarin oder es wird für den Kaffeeklatsch genommen, dann eine 30 er Form und einen großen Kuchen machen.



Zutaten:
150 gr. Himbeeren frisch (gefroren und nicht aufgetaut geht auch)
160 gr. ganz frische Walnusshälften oder ältere dann aber anrösten.
 80 gr. weiße Schokolade
250 gr. Mehl  ich verwende gerne Type 630 Bio-Dinkel  aber auch Emmer  Type 1300 funktioniert
    1 Päckchen Weinsteinbackpulver
100 ml kaltgepresstes Rapsöl
200 gr. Jogurt (ich habe 10% griechischen genommen)
2 große Bio-Eier
100 gr. Rohrohrzucker (fein)
1 EL Vanille Extrakt (bei mit selbstgemacht) oder 1 EL Vanillezucker mit echter Vanille
1 Prise Meersalz
30 gr. Rohrpuderzucker
Butter für die Formen, evtl. Backpapier (ich ohne)anrühren.
Formen: 2x 15 cm Sprinform oder 1 x 30 er Springform oder 12er Muffinform mit Papierformen.





Machen:
Backofen auf 180°C O-U-Hitze vorheizen.
Eier, Jogurt, Salz, Vanilleextrakt, Rohrohrzucker alles gut schaumig rühren.
Walnüsse die Hälfte hacken, die andere Hälfte mahlen
Das Mehl mit den gemahlenen Nüssen und dem Weinsteinbackpulver gut vermischen, dies zu der Flüssigmasse geben und  gut unterrühren.
Die Schokolade hacken in grobe Stücke.Die beiden Formen gut buttern, den Teig halbieren und verteilen. Auf beiden Formen die Himbeeren gleichmäßig obenauf verteilen, die gehackte Schokolade verteilen und die restlichen gehackten Walnüsse. Dann auf der 2ten Schiene von unten  25-30 Minuten backen.
In der Form abkühlen lassen.
Rohrpuderzucker mit 1 El heißem Wasser anrühren. und etwas verteilen über den Kuchen, denn die Himbeeren haben Säure und die Schokoladen reicht meinen Sü?schnäbeln nicht.  Auf eine Servierform geben und genießen, wer mag kann auch noch Sahne dazu nehmen.




Labels

#Adventsgebäck #Backen #Berliner #Blog-Party #Buttergebackenes #Doggi #Drink #Freitagsfisch #frischgemahlen #Gewürze #Gugelhupffürzorra #HeimischesSuperFood #herzhaft #Kamutmehl #Kekse #Lieblingsplätzchen #Pizza #Rosen-Blüten #Samstagssuppe #Schoko #synchronabfrischbrot #Synchronalmhefekuchen #synchronbacken #synchronbagels #synchronfougasse #synchronpanettone #synchrontangzong #WBD2016 #WBD2017 #Werbung #wirrettenwaszurettenist Abfrischbrot Adventsgebäck Agrest/Verjus Ahlewurst ALLES "Streusel" Amarena-Kirschen Ananas Apéritif Apfel Aprikosen Aroma-Essig Asia Aufstrich Avocado Backen Bacon Bagels Bällchen Bällchen/Röllchen Bärlauch Basilikum Baumkuchen Bayr.Reis BBD# Beeren Beilagen Berberitzen Birnen Biskuit Blätterteig Blumenkohl Blüten Blutorange Bohnen Brandteig Bratwurst Bread-Baking-Day Brombeeren Brot Brötchen Brunch Buchweizenmehl Bulgur Buns Burger Butter Cake Cantucci Champingnons Chia-Samen Chicorée Chili Choco-Cake Chutney Clementinen Cobbler Cookies Couscous Cranberry Crêpes Crumble Crumpets Cupcakes Curd Curry Desserts Digestif Dill Dinkel Dressing Egg Benedict Eierlikör Einmachen Eintopf Eis Emmer Empanadas Ente Erdbeeren Erdnussbutter Esskastanie Feigen Fenchel Feta Fisch Fleur de Sel Fondue Forelle Fougasse Friands Früchte ganz-nah-dran-Event Geflügel Gelee Gemüse Gewürze glutenfrei Grappa Griechenland Grillen Grünkohl Gugelhupf Hackfleisch Haferflocken Haferle Hagebutten Haselnuss Haselnüsse Hefeteig Heidelbeeren Himbeeren Holunder Hopfen Hundekuchen Indianernessel Italien Jiaogulan Johannisbeeren Jostabeeren Kaffeetafel Kaki Kalb Kamutmehl Kapuzinerkresse Karotten Kartoffeln Käse Kekse Ketchup Kichererbsenmehl Kipferln Kirschen Kiwi Klöße Knabbern Kokos Kokosmehl Konfekt Konservieren Koriander Kräuter Kreppel Kroketten Kuchen Kuchen-herzhaft Kürbis Kürbiskerne Lauch Lavendel Liebstöckel Likör Lorbeer Lunch Macadamia Mairübchen Mais Maismehl Makrele Marmelade und Co. Marsala Marzipan Maultaschen Meatballs Mehlspeisen Melone Mexikanisch Minicake Minze Mirabellen Möhrchen Monarda Muffins NATUR "Heilpflanzen -und Kräuter" Natur-ABC No-Knead-Bread Nüsse Ofengerichte Orange Orangen Orient Ostern Pan-Pie Panettone Paprika Pasta mit... Pasteten Pekannüsse Pesto Pfannkuchen Pfirsich Pflaumen Pickles Piment d'Espelette Pistazie Pizza Plätzchen Plunderteig Pralinen Pudding Pute Quiche Quitten Rapsöl Ratatouille Reis Rhabarber Rind Ringelblume Risotto Roggen Rollgerste Rolls Rosenblüten Rosenkohl Rote-Bete S/W-Focus am Montag Safran Sahne Salat Salsa Salz mit Aroma Sauce Sauerkraut Sauerteig Schinken SchnellKüche Schnitzel Schokolade Senf Shortbread Sirup Snacks Socca Sommergetränke Sonntagsbraten Sorbet Spargel Spätzle Spezialitäten Spitzkohl Squares Stachelbeeren Stangensellerie Steckrübe Stollen Sugo Suppe süss-sauer Süßspeisen Tarte Tee Teigtaschen Tex-Mex Thymian Toast Tomaten Topf-Brot Topinambur Torte Urdinkel Vanille VeggiDay Verjus Vollkorn Vom Rind vom Schwein Vorspeisen Waffeln Waldmeister Walnuss Walnüssen WBD2013 WBD2015 Weihnachten Weinblätter Weintrauben Weißkohl Weisswurst Wildschwein Windbeutel Wintergemüse Wirsing Wok Würstchen Würz-Pasten Zimt Zimtschnecken Zitronen Zucchini Zutaten-Eigenmarke Zwetschgen Zwiebeln

Event's

Blog-Event CXXXVII - Zurück zu den Wurzeln (Einsendeschluss 15. Januar 2018)