Dienstag, 29. September 2015

Liebstöckel als Pesto "sehr würzig"

Liebstöckel ist eines meiner Lieblingskräuter, seit Jahren im Garten und dieses Jahr ist er besonders üppig und der hat noch einmal ausgetrieben, das hatte ich noch nie, muss wohl nach der langen Trockenheit und dem danach lang anhaltendem  Regen dazu gekommen sein. Wie auch immer ich freue mich und habe heute den  Wintervorrat mit einem zusätzlichen Pesto aufgefüllt.


 Auch weil ich das gut gebrauchen konnte, so ganz frisch,  als zusätzliche Würze für meine Kürbisklöße oder besser wären Malfatti (nicht so gelungen), was auch eigentlich so gewollt war, denn warum immer rollen und fein machen das geht doch auch einfach mit dem Löffel, so kenne ich es von unseren hessischen Mehlklößen (auch Mehlklies genannt), auch Lea Linster hat ihre Mehlknödel (auch Kniddeln genannt) publiziert, Fotos , ich habe ja keine Mehlklöße gemacht sondern Kürbisklößchen oder doch lieber Kürbisspatzen?!




Jetzt das Pesto, ein tolles würziges Pesto wie ich finde und das wird in Portionen verteilt aufbewahrt
es hält  zwar mit Öl obenauf eine Zeit,  aber das Entnehmen muss äußerst hygenisch sein und dann Öl nachfüllen und den Gläsrand reinigen, geht, doch ich mache kleine Portionsgläser und stelle eins in den Kühlschrank und den Rest in den Keller, so ist der Vorrat gesichert.

Zutaten: Für ca.110 ml Pesto:
Ein gute Hand voll Liebstöckelblätter und kleine Stiele, waschen und etwas klein schneiden
3 Knoblauzehen
2 EL blanchierte Mandeln
1 TL Rohrohrzucker ganz fein
1 TL Zitronenabrieb von einer gewaschenen Bio-Zitrone
1 gestr.TL Fleur de Sel
80 ml Bio Sonnenblumen-Öl

Ich mache alles in einen Mixer/Zerkleinerer auch der gute Pürierstab geht mit einem z.B. Honigglas zusammen.
Zuerst den Liebstöckel rein, dann 1/3 vom Öl, die Mandeln, den Rohrohrzucker, das Salz, Zitronenabrieb und noch etwas Öl darauf und anfangen zu Mixen bis es grünt und die Masse richtig fein ist, das restliche Öl dazu und nochmals kräftig mixen.  In sterile Gläser abfüllen. Zuerst setzt sich die Masse ab und Öl schwimmt oben, beim Entnehmen dann wieder etwas Öl nachfüllen, das immer ein Schicht oben auf ist.
Ich nehme das sehr würzige Pesto für Fleischgerichte so als letzten Touch oder wie oben abgebildet zu den Kürbisklößchen ,  auch nur  so dazu reichen, bei Kochfleisch oder ähnlichem. Sehr lecker in Salaten  in das Dressing untergemischt ++.


Ach und ja das Rezept von den Kürbisklößchen kommt separat.

Liebe Grüße
Ingrid







Donnerstag, 24. September 2015

Stangensellerie: Tabouleh mal anders

Im Gärtner-Blog-Event ist Stangensellerie diesen Monat gefragt, dafür habe ich mich mit allerlei vom Stangensellerie beschäftigt. Ich muss ja schreiben, kennengelernt habe ich dieses Gemüse in Florida  als Sticks zum Dippen,  dort  wurde das immer mit so kleinen Möhrchen und einem leckeren Crab Dip serviert. Gut das hätte ich auch hier nachbasteln können aber ich wollte ja mal was anderes und so habe ich mit Salaten experimentiert. Übrigens nicht nur als Salat ist Stangensellerie lecker nein auch richtig als Gemüse gemischt mit Karotten und Brokkoli sehr fein, doch das ist ein anderes Rezept.
Hier geht es weiter mit Salaten genauer "One in Two",  einmal ohne Reis als frischer Salat, wäre fast eine Salsa, doch ist etwas Salatiger finden wir, einmal mit "Bayerischem Reis" aus Ur-Getreide-Mix und als Tabouleh gemacht  anstatt Couscous und Gurke usw..
Beides muss unbedingt hier festgehalten werden und ich hoffe das Sue mit dem Event im Gärtnerblog das genauso sieht.


Zutaten:
1 kleiner Stangensellerie
1 großer Apfel
1 gekochtes Ei
1 große rote Zwiebel
für Tabouleh zusätzlich
1 Tasse fertig gekochter Bayr. Reis aus
    Ur-Getreide-Mix gemacht.
   mit 1 EL Cranberries

für das Dressing:

10 St. Sellerie Blätter vom Stangensellerie
10 Stück MinzeBlätter
3 Rispen  Liebstöckel
5 Rispen  Petersilie
2 Rispen Thymian nur die Nadeln
1 Knoblauchzehe
1 EL Quittengelee oder Quitten-Apfel
1 EL Zitronensaft frisch gepresst
1 TL Honig
1 gestr. TL Kräuter-GW-Salz
1 gute Prise Piment d'Espelette
1/2 TL fein gemahlener Kreuzkümmel
2 EL Apfelessig
50 ml Sonnenblumen-Öl



MACHEN:
Stangensellerie waschen und den Wurzelansatz entfernen, ein paar Blätter  für das Dressing zurück legen. Die einzelnen Stangen nehmen und die äußeren Fäden abziehen, geht gut am Ansatz, einschneiden und dann ziehen. Klar wenn der Sellerie klein geschnitten wird sind die Fäden nicht so schlimm, aber wir mögen sie nicht und finden dann ist  er im Salat einfach knackig und gut
ich habe die Stangen halbiert und dann in Streifen geschnitten. s.A..
Es waren genau 8 große Stangen Staudensellerie,
wenn welche übrig bleiben, dann für Suppe oder
Gemüse verwenden, halten gut im Kühlschrank.
Die Zwiebel geputzt und in feine Würfel geschnitten, mit etwas Essig, Honig und einer Prise Salz in der Schüssel vormariniert, während ich die anderen Zutaten geschnipselt habe, den Apfel ebenso, darüber den Zitronensaft gegeben, damit die Apfelwürfel nicht braun werden, das Ei geschält und gewürfelt,  alles in einer Schüssel vermischt,  mit 3 EL von dem nachfolgende Dressing vermischt, dass ist der Salat.

Dressing MACHEN:
Alle Zutaten in einen Mixer, außer dem Zitronensaft,  fein mixen und abschmecken mit Honig und oder Fleur de Sel.

Tabouleh mal anders =

Den Reis nach Beschreibung gekocht, ohne Salz mit ein paar getrockneten Cranberries. Abkühlen lassen. Ich habe am Vortag ein anderes  Rezept gemacht und hatte extra mehr Bayr. Reis gekocht.

Ja und für das Tabouleh dann einfach den gekühlten Reis unter den Salat zusammen mit dem dem ganzen  Dressing gemischt, abgedeckt  und mindestens 1 Stunde kühl stellen,  durchziehen lassen, servieren.
Guten Appetit.


Für den Gärtner-Blog und  September mit Stangensellerie:
Garten-Koch-Event September 2015: Stangensellerie [30.09.2015]

Dienstag, 22. September 2015

Urdinkel-Vollkornnudeln (selbst gemacht) mit buntem Wirsinggemüse ital. Art

Es sollte ein Wirsingeintopf werden mit Rollgerste die war aus,  doch dann habe ich schnell umdisponiert, denn diese Bandnudeln mit dem Vollkorn-Urdinkelmehl standen auch schon sehr lange auf meiner To-Do-Liste und mit  Wirsing, Karotten, Paprika, ein paar Oliven mit dem ital. Touch war das ein perfektes vegetarisches Mittagessen. Außerdem rundete das Ganze ein paar mediterrane Kräuter  etwas Mozzarella (Scheiben-Mozzarella) in Würfel ab.
Der Wirsing ist ja ein vielseitiges Gemüse, doch meist zuviel, nun man kann ihn gut einfrieren oder in mehrere Rezepte verwandeln z.B. die äußeren Blätter blanchieren und für Röllchen . Das Innere oder den restlichen Wirsing dann fein schneiden wie ich hier und ein Gemüse daraus basteln oder auch nur so wie Spinat machen mit Eiern, so ein Lieblingsessen meines einen Mittagstischlers, doch es darf auch mal was Anderes sein und dann gemischt wie hier.

Die Bandnudeln:
300+30 gr. Urdinkel-Vollkornmehl
50 gr. Urdinkel fein gemahlen zum Auswalzen, man muss mit dem Mehl ab und zu geben
           denn die Mehle generell  sind unterschiedlich.
5 Eigelb
1 Ei ganz
1 EL Süße Sahne mit 1 EL Wasser gemischt
1 TL Meersalz
1/2 TL Piment d'Espelette
1 TL Agaven-Sirup macht den Teig einfach aromatischer

Machen:
In einer großen Schüssel (bei mir die KichenAid mit dem Flachrührer) die Eier, Sahne, Wasser, Salz, Piment d'Espelette und den Agaven-Sirup, alles zusammen gut vermischen, dann unter rühren das Urdinkel-Vollkornmehl dazu geben. Der Teig ist zunächst etwas pappig dann mit der Hand die restl. 30 gr. dazu geben, eine Kugel formen und den Teig in der Schüssel abdecken, 1 Stunde ziehen lassen. Normale Raumtemperatur.
Auf einem Backbrett etwas feines Urdinkelmehl verteilen und dann in Dritteln vom Teig mit dem bemehlten Nudelholz fein ausrollen, ich habe das von Hand gemacht, da der Teig doch sehr weich ist, aber kein Problem beim Ausrollen  auch sehr fein wie beim Strudel, in Streifen geschnitten auf breite der Nudelmaschine dann etwas bemehlt und mit der Nudelmaschine Bandnudeln ausgewalzt/geschnitten, auf einem bemehlten Tablett zwischengelagert und dann zusammen in das heiße Wasser gegeben. Gekocht 3 Minuten in einem großen Topf  Wasser mit etwas Meersalz.
Man kann die Nudeln auch gut trocknen auf einem Ständer und dann zu einem späteren Zeitpunkt machen.

In der Zeit während der Nudelteig ruhte habe ich das Gemüse vorbereitet.

Zutaten; für 4 Personen
 200 gr.  ganz fein geschnittenen und vom Strunk befreiten Wirsing in Streifen
1 große Zwiebel geputzt und  in Streifen geschnitten
1 TL Rohrzucker
1 rote Paprika groß, geputzt und gewürfelt
2 Karotten geputzt und geraspelt
100 ml Weißwein
200 ml Gemüsebrühe ( ich nehme meine eigne)
2 EL schwarze Oliven in feine Scheiben schneiden
1 TL Fenchelsamen fein gemörsert  oder aus der GW-Mühle
1 TL Kräuter-GW-Salz und zum Abschmecken
1 TL Thymian (ich habe frische feine Nadeln genommen) geht auch mit getrocknetem
1 EL Oregano frische Blätter klein geschnitten oder 1 TL getrocknet
etwas Liebstöckelkraut fein geschnitten.
5 Scheiben Mozzarella ca. 80 gr.
1 + 1EL Butter
1 große Pfanne (ich nehme eine Gusspfanne)

MACHEN:
Die große Pfanne erhitzen, 1 EL Butter schmelzen, den Fenchelsamen, die Zwiebelscheiben rein geben mit einem TL Rohrzucker bestreuen, umrühren, den Wirsing dazu geben dann die Paprikawürfel  und die geraspelten Möhren dazu, rühren und weiter mit den Zwiebel zusammen gut anschwitzen, mit dem Wein ablöschen, kurz aufkochen lassen, dann die Gemüsebrühe dazu geben, die Kräuter und das Salz Deckel drauf und bei kleiner Flamme, bei mir 3 von 9,weitere  20 Minuten abgedeckt kochen lassen. Zum Schluß oder vor dem Servieren die Oliven dazugeben  unrühren, abschmecken und die in Würfel geschnittenen Mozzarella-Scheiben darunter heben.

Die  frischen Urdinkelnudeln, die 3 Minuten gekocht wurden,  abschöpfen mit etwas Butter schwenken und mit dem fertigen Gemüse servieren. Guten Appetit.
Ach ja, klar man kann/soll das alles vermischen, dann wird das ein richtiger Pastateller, ich fand das gar nicht so fotogen und dann eben so



Liebe Grüße
Ingrid

Montag, 14. September 2015

Weiß-Pfirsich-Zeit: Weiß-Pfirsich-Cobbler

Weiß-Pfirsiche und/oder auch Platt-Pfirsiche gibt es ja schon seit Wochen, aus dem Süden. Aber jetzt ist es endlich so weit, was für ein Glück und was für ein Geschmack, die Eigenen werden verarbeitet.
Tja und so zum Wochenanfang dann gleich ein leckeres Dessert etwas amerikanisch angehaucht diese Cobbler ( eigentlich heißt das Pflastersteine) doch diese süßen Cobbler sind so richtig gut wie ein Minikuchen und zu den mitgebackenen Pfirsichen der Bringer und lecker als Dessert.



Ja und wieder die Gleiche Form (20 cm), die ist einfach praktisch und für unsere Menge genau richtig.

Zutaten:

8 Weiß-Pfirsiche groß oder 10 kleine
100 gr. Rohrzucker oder nach Gusto, die Unsrigen waren sauer und da muss es mehr Zucker sein
2 EL Vanillezucker (eigenen mit echter Vanille)
1 TL Butter für die Form

Cobbles:

60 gr. Vollkorn-Urdinkelmehl
1/2  TL Kardamom
1/2 TL Zimt
1 EL Vanillezucker (echten)
1/2 TL. Weinsteinbackpulver
50 gr. Mandeln fein gemahlen und
         ganz leicht angeröstet in der Pfanne
60 gr. Butter (flüssig machen)
1/2 TL frisch geriebener Ingwer
50 gr. Rohrzucker
1 Ei
1 EL Saure Sahne oder Buttermilch geht auch
Butter für die Form
Auflaufform, feuerfest 10x 20

Machen:

Die Pfirsiche mit heißem Wasser überbrühen, dann wie beim Pellkartoffel pellen, mit Gabel und Messer die Haut abziehen, entkernen und in Hälften und Viertel  teilen, mit dem Rohrzucker und Vanillezucker vermischen.
Zur Seite stellen und etwas den Zucker einziehen lassen.
 
Die Form (feuerfest hier 20 cm) mit Butter ausreiben, die gezuckerten Pfirsiche verteilen.
Die Cobbles machen:
In einer Schüssel Vollkornmehl mit dem Backpulver gut vermischen, die fein gemahlenen und angerösteten Mandeln, Rohrzucker, Kardamom, Vanillezucker, dem fein geriebenen Ingwer, der flüssigen  Butter, das Ei,  die Saure Sahne dazu geben rühren (beim mir Flachrührer) zu einem glatten festen Teig und dann mit einem großen Löffel den Teig  in  5 oder 8  Teile/ Coobles formen. 

In den vorgeheizten Backofen geben und bei 180°, auf mittlerer Schiene,  30-35 Minuten backen. Die Cobbles  sollten goldbraun sein und kross, die Pfirsiche glasig und etwas brodeln.

Lauwarm mit etwas Sahne servieren, auch Vanille-Eis ist super.






Liebe Grüße
Ingrid

Mittwoch, 9. September 2015

Grünkohl-Zeit: Kale-Chips mit Dukkah

Grünkohl auf eine andere Machart stand auf meinem großen Plan. Grünkohl klassisch da muss es noch a bissi  kälter werden meinte einer meiner Mittagstischler, gut  dann halt was für zwischendurch am Abend so zum nebenbei Knabbern.
Der Grünkohl ist in diesem Jahr zeitig bei uns im Garten und auch riesig, also habe ich ein paar der unteren Rispen abgenommen und mit dem einfachsten Rezept angefangen, die Chips und dann aber Kale-Chips weil dieser Trend das so zu machen aus USA stammt, jedenfalls sind mir dort so die ersten Rezepte aufgefallen, nun lese ich aber auch in dem neuen Buch von Bettina Matthaei, ihre Bücher schätze ich sehr, denn die Gewürzkenntnissen und die Rezepte die Bettina Matthaei veröffentlicht sind so mein Ding, ja in dem neuen Buch GEMÜSE KANN AUCH ANDERS, ein vegetarisches  Kochbuch, mit herrlichen Rezepten für alle Jahreszeiten, toll bebildert und eben auch diese Grünkohl-Chips, mit einer raffinierten Würzung und Erdnussmus (vertrage ich leider nicht) Also wurde es nach meinem Gusto eine andere Würzung und zwar mit "Dukkah" es gibt viele Zusammenstellungen, wie bei Nicky von Delicious Days, in einem schönen Rezept  bei Küchengötter dieser nordafrikanisch-arabischen Gewürzmischung. Da Dukkah mit allen möglichen Nüssen und Kernen gemacht werden kann. Auch die Gewürze teils variabel sind habe ich dann die untenstehende Mischung gemacht. Das Gute für mich ist, ich kann die Haselnüsse raus lassen und nach meiner Verträglichkeit mischen und dabei ist es immer noch Dukkah.


Zutaten für Dukkah by auchwas.
Abbildung zeigt nicht die genaue Menge.
Zutaten:
30 gr. Mandeln
20 gr. Pinienkerne
4   Tl Sesam (ich habe Schwarzen genommen)
         nehme aber auch gerne den Hellen.
2  Tl Koriander Samen
2  TL Kreuzkümmel ganze Samen
1  TL Fenchel ganze Samen
2  TL grüner Pfeffer
2  TL  frisch getrockneter Thymian
1  TL geh. Fleur de Sel

Machen:
Zuerst die Mandeln und der Sesam in einer Pfanne leicht anrösten, dann die Pinienkerne leicht hellbraun,"Achtung" nicht zu braun dann werden sie bitter.
Alles dann  grob mahlen, fein hacken, in einem Mixer, noch abkühlen lassen.
Die restlichen Gewürze, außer dem Thymian und dem Fleur de Sel, in eine beschichteten Pfanne, die Gleiche wie für die Nüsse/Kerne, kurz anrösten bis es duftet kurz schwenken und dann im Mörser fein mahlen. Wenn fein genug, was durch das Rösten super geht, dann zu
den abgekühlten und gehackten Nüssen/Kernen geben, das Salz und den Thymian dazu und kurz mixen, das sich alles verbindet. Gut verschlossen, luftdicht, kühl und dunkel zur Verwendung aufbewahren. Hält  mehr als 2 Monate.
Die Gewürze sollten fein und die Nüsse noch etwas knackig sein, also nicht zu klein mahlen.
Verwendung für viele Rezepte, heute hier für die Kale-Chips.





Die "Kale- Chips"
Machen:
Ich habe 8 große Rispen genommen, die gut gewaschen und gut getrocknet, am besten Salatschleuder,dann große Stücke von den Stielen abgenommen/gerissen ca. 3-4 cm groß ohne harten Stiel.

Dann die Öl-Würz-Mischung: 2 EL Sesamöl, 2 EL natürliche Sojasauce, 1 EL Agavensirup,
1/2 TL Piment d 'Espelette, 2 EL Dukkah, eine kleine Brise Fleur de Sel, je nachdem wie salzig die Sojasauce ist und  die Dukkah ist ja auch mit Salz, also nicht zuviel, sonst wird das Ganze zu salzig, abschmecken. Das dann  auf  die gut getrockneten Grünkohlblätter geben und gut verteilen, geht gut in einer großen Schüssel , dann wie Salat mischen.
Auf 2 Bleche verteilen, ich habe diese vorher ganz fein mit etwas Öl abgewischt, man kann auch Backpapier nehmen.
Im vorgeheizten Backofen, mittlere Schiene, bei 200°C 12 bis 15 Minuten backen. Die Spitzen dürfen nicht ganz dunkel werden, also schauen eine Probe nehmen wie kross sie sind und rausnehmen auf Küchenpapier verteilen und abkühlen lassen, schmecken aber lecker warm :))
Ich habe sie in einer Schüssel abgedeckt aufbewahrt, als mal welche übrig waren und sie dann mit in den grünen Salat am nächsten Tag eingemischt, war lecker so und so.



Liebe Grüße
Ingrid

Dienstag, 8. September 2015

Pasta-Tag:Fusilli mit einer Bratwurst-Fenchel-Zucchini-Pfanne

Ich habe bei den  Küchengötter mitgemacht, dabei ein leckere Wurst-Fenchel-Pfanne entdeckt, die meine  Mittagstischler so lecker fanden, dass ich sie hier unbedingt festhalten/vorstellen mußte.


Genauer geschrieben beim Wochenkochen der Küchengötter habe ich mitgemacht und da heißt das Rezept Salsiccia-Fenchel-Sauce.
Na ja "Sauce"  eine grobe Gemüse-Bratwurst-Pfanne eigentlich und sollte  ja mit Salsiccia gemacht werden, doch die waren aus, deshalb wurden vom meinem Lieblingsmetzger die hessische Bio-Bratwürste geholt und ein paar Fenchel- und Anissamen mit dazu angebraten,  mit einem kräftigen ital. Weißwein abgelöscht und mit dem Gemüsefenchel, in Streifen geschnitten, die Zucchini in Würfeln und einer Chili, der Kick, dann den frischen Dill darüber. Eine sehr schmackhafte Pasta-Mahlzeit meinten die Mittagstischler.

hier :  Rezept Küchengötter

bei mir für 3 Personen:

3 dünne Bio-Bratwürste (ich glaube auch "Mett" wäre gut), tja Original = mit Salsiccia
1 Fenchelknolle 200 gr.
1 Zucchini ( ich habe 200 gr, Würfel aus einer Großen geschnitten)
1 rote Zwiebel groß
2 Knoblauchzehen
1 frische Chili
2 EL Olivenöl
1 EL Rohrzucker
100 ml kräftigen Weißwein
150 ml Gemüsebrühe
Kräuter GW-Salz
1 TL Fenchelsamen
1/2 TL Anissamen
2 große Zweige Dill frisch

250 gr. Fusilli und  1TL Salz für's Kochwasser

MACHEN:

Die Fenchelknolle waschen,  Strunk etwas abschneiden, außen ziehe ich die Fäden etwas, dann längs vierteln, die Viertel in Streifen schneiden, zur Seite stellen. Die Zucchini in grobe Würfel schneiden, zur Seite stellen.
Knoblauch putzen und in Scheiben schneiden. Chili vom Ansatz und den Kernen befreien, in Streifen schneiden.
Die Bratwurst von der Haut befreien und in grobe Stücke schneiden.
Die Zwiebel putzen und in Würfel schneiden und mit dem Rohrzucker vermischen.
In einer Pfanne 2 EL Ölivenöl mit dem Fenchel-und Anissamen erhitzen zuerst die Bratwurststücke rundum kross darin anbraten, die Chili,  die Zwiebeln dazu, leicht andünsten, die Knoblauscheiben, dann mit dem Wein ablöschen, Fenchelstücke und Zucchiniwürfel dazu geben kurz mitdünsten, rühren,  dann die Gemüsebrühe dazu geben, aufkochen,GW-Salz darüber verteilt,  runter schalten auf kleine Flamme, Deckel drauf und 10 Minuten bei kleine Flamme (bei mir 2, keine Induktion, deshalb vorherige Restwärme mit einplanen ) ziehen lassen.
In der Zwischenzeit die Nudeln machen je nach Geschmack und lt. Packungsinhalt kochen.

Ich habe dann die fertigen Nudeln in die Bratwurst-Gemüse-Pfanne gegeben,  gut vermischt, evtl. etwas Nudelwasser dazu, gerührt, auf den Teller und dem frischen Dill, den ich kurz vorher geschnitten hatte, darüber serviert.



















Montag, 7. September 2015

Emmer-Kokos- und Urdinkelmehl = herzhafte Muffins

und richtig  herzhafte Muffins, so als Brötchenersatz für hefefreie Leute wie mich. Ich vertrage kein Hefegebäck,  auch manche andere Nahrungsmittel nicht mehr (mehr dazu so nach und nach). Auch normaler Weizen steht auf der Liste NoGo und so erarbeitete ich mir  nach und nach ein paar Rezepte  die mir das Leben angenehmer machen und das meine Leidenschaft fürs Kochen und Backen wieder richtig weckt. Klar auch normale Küche gibt es hier wieder zu sehen mit Rezepten, denn meine "Mittagstischler" wollen ja auch versorgt werden.  Brot wird auch mit Sauerteig gebacken, für die Familie die freut es und ich mache es wieder sehr gerne.
Tja heute zu den Muffins, ha, in Friandsförmchen gebacken die sehr gute Backeigenschaften haben. Muffinform geht, aber die Meinigen waren mir zu klein. Und Friands sind ja meist süß und mit Eiweiss und Nüssen +++, die backe ich auch wieder aber dann in einem anderen Post.

Zutaten:
250 gr. Bio Magerquark
50 gr. Butter weich
1 Ei
1 gestr, TL Meersalz
1  gestr. TL Rohrzucker
120 gr. Emmermehl fein gemahlen aus  Vollkorn (bei mir frisch)
30 gr. Kokosmehl (gibt einen feinen Geschmack)
100 gr. Urdinkel (fein gemahlen Type 630)
1 Päckchen Weinsteinbackpulver = 14 gr.
1 EL Sonnenblumenkerne zum Bestreuen
1 EL Kürbiskerne zum Bestreuen
1 Tl Chia-Samen
1+ 1 EL Butter


Machen:
Bei mir mit der KitchenAid und dem Flachrührer. Geht auch mit Knethaken und Handrührer.
Backofen auf 190°C, O-U-Hitze, vorheizen.
Den Quark kurz abtropfen lassen, in die Schüssel geben,  dann die weiche Butter, beides rühren bis es verbunden ist, dass Ei dazu geben, einrühren. Die Mehle mischen mit dem Backpulver, Salz und Zucker und zur Quark-Butter-Masse geben, zu einem  festen Teig weiter rühren.
Die Förmchen gut ausbuttern mit einem Löffel den Teig  gut 2/3 voll einfüllen, bei mir gab es 12 Stück. Ein wenig Butter flüssig machen. Die Saaten mischen, oder auch einzeln je nach Geschmack.
Den Teig in den Förmchen glatt streichen, mit ein wenig Butter einpinseln und die Saaten verteilen.
Im Backofen, 2 Schiene von unten, 20-25 Minuten goldbraun backen. Stäbchenprobe, oder wenn sie rausgehen, klopfen klingen sie hohl dann sind sie prima.
Etwas auskühlen lassen und genießen. In einer Brotdose oder ähnlichem aufbewahren halten 3 Tage, wenn nicht vorher aufgegessen, auch gut zum Einfrieren.
Die Brötchen gehen zum Formen und nur auf dem Backblech backen, doch mir gefallen die in Formen gebackenen besser.




Mein Dank  an Sabine von Bonjour Alsace, dort habe ich die Blitz-Frühstücksbrötchen entdeckt und für mich eine Möglichkeit gefunden leckere Brötchen hefefrei zu backen, aber mit anderem Mehl halt und das funktioniert ganz prima.
Liebe Grüße
Ingrid

Sonntag, 6. September 2015

Apfel-Zeit: Apfel-Chia-Kamut-Crumble

Schon wieder Crumble ja und wie Abwechslungreich die sein können, ein Name mit vielen verschieden Zutaten. Klar auch Äpfel sind in dieser Version schon ein alter Hut, doch neu aufgemotz  oder fein in einem neuen Outfit mit Kamutmehl und Chiasamen einfach nur gut und schmeckt neu. Meine Lieblingsform musste ja unbedingt im Einsatz sein :). Es hat sich so ergeben.
Die Äpfel fallen und Saft und Gelee aus diesen grasgrünen Boskopp gibt es genug und dann heute Sonntag und ohne Süß dass ging  nicht, also schnell so nebenbei ein Crumble. 


Zutaten:
5 Boskoop (mittlere Größe)
3 EL Rohrohrzucker
1 EL Butter
1 EL Vanillezucker (echten)
1 EL frischen Zitronensaft
50 ml Weißwein oder Apfelsaft
2 EL gekackte Sonnenblumen/Kürbiskerne
Streusel:
120 gr. feingemahler Kamut (Vollkorn) bei mir selbst gemahlen
20 gr. Maisstärke
20 gr. Rohrpuderzucker
50 gr. Rohrzucker
60 gr. Butter (weich)
1 EL Sonnenblumenöl
1/2 TL Kadamom frisch und fein gemahlen
1 Prise Zimt
2 EL Chia-Samen 
Feuerfeste Form bei mir hier = 20 cm rund

MACHEN:
Zuerst die Äpfel schälen, von den Ansätzen und Kernen befreien, in 2 cm dicke Scheiben schneiden, mit dem Zitronensaft beträufeln. In einer Pfanne die Äpfel mit dem Rohrzucker und der Hälfte der Butter andünsten nur so das sie leicht karamellissiert sind,  mit dem Apfelsaft oder Weißwein ablöschen,   den Vanillezucker darüber streuen und die Sonnenblumenkerne und Kürbiskerne, rühren und nochmal 3 Minuten kochen lassen, zur Seite stellen., leicht abkühlen lassen. Ich mache das so, da die Äpfel dann uns einfach besser schmecken und saftiger sind.

 Die Streusel:


Alle Zutaten zusammen in einer Schüssel kneten bis es
grobe  gut verbundene Streusel gibt und kein Mehl mehr extra ist.
Die feuerfest Form  gut mit der restlichen Butter ausreiben, die angedünstet Äpfel verteilen und die Streusel darüber gleichmäßig verteilen.
Im vorgeheizten Backofen bei O-U-Hitze 190°
20-25 Minuten backen, bis an der Seite die Äpfel Saft gezogen haben und die Streusel eine schöne goldbraune Farbe haben.
Lauwarm mit Vanille-Eis +oder Sahne genießen.
Schmeckt auch kalt noch köstlich.



Liebe Grüße
Ingrid






Freitag, 4. September 2015

Hähnchenschenkel in Tomatensauce mit Harissa

und dazu Tomaten Couscous, nee nix zuviel Tomate ist doch recht ausgewogen man muss ja nicht noch Tomatensalat dazu essen, Gurke wäre vielleicht interessant, bei uns ein einfacher "Grüner Blattsalat".
Prima Mittagstisch diese Hähnchenschenkel mit frischen Garten-Tomaten gemacht zu dieser Jahreszeit und nicht nur da, zu anderen Zeiten gehen bestimmt  auch gute San Marzano Tomaten aus der Dose.
Hier aber frische eigene verschieden Sorten geteilt, geputzt und püriert, aber nicht passiert, wer mag kann das machen, dann würde ich aber die Tomaten vorher extra kochen, damit das Aroma der Schalen und der Kerne mit in die Sauce  einzieht und dann passieren. Diese Sauce hier ist durch das langsame Kochen in der Bratpfanne richtig gut und das Harissa gibt dann noch die scharfe Würze, wunderbar.
Die Hähnchenschenkel in Tomatensauce gehen  sowohl im Ofen wie auch in der Pfanne und eigentlich ist das Rezept  angenähert an ein Tajine-Rezept und wäre so auch für den Römertopf geeignet.  Bei mir hier in der Gusspfanne gemacht und das ging prima, die Schenkel war super zart und die Sauce ein Traum, die auch sehr lecker zu Pasta schmeckt. Bin aber in der marokkanische Version geblieben und habe Couscous dazu gemacht, doch extra und nicht mit in der Pfanne, wäre ja was für die Tajine. Dann aber den Couscous separat und  mit erhitztem Tomatensaft ziehen lassen.




Zutaten für 3 Personen:
3 Bio Hähnchenschenkel
1 KG Tomaten
2 Knoblauchzehen
1 große Zwiebel
2 EL Harissa
1 EL Olivenöl
1 EL Butter
100 ml Gemüsebrühe
1+1 TL Kräuter GW-Salz
1 TL getrockneten Thymian
1+1 EL Honig oder Agavensirup
30 er Gusspfanne  (hoher Rand)

für den Couscous:
0,7 l Tomatensaft (bei mit selbst gepresst)und ohne Kerne und Haut
1 gr. Tasse Couscous
1 TL Honig
1 TL Kräuter GW-Salz
1 TL Butter
frischen Koriander

MACHEN:
Die Bio-Hähnchenschenkel teilen im Gelenk, einfach einknicken geht gut mit Messer einritzen und oder auch Geflügelschere teilen.
1 EL Olivenöl mit 1 EL Harissa mischen und die Hähnchenteile damit einmassieren. Etwas ziehen lassen, in der Zwischenzeit die Tomaten vom Strunk befreien und geteilt in einen Mixer geben, dazu 1 TL Gw-Salz, den Thymian, 1 EL Harissa, 1 EL Honig und fein mixen, das es wie Saft ausschaut nur mit Schalen und Kernen.
In einer Gusspfanne den EL Butter erhitzen die Hähnchenteile nach und nach von beiden Seiten anbraten, zur Seite legen, dann die gewürfelten Zwiebeln anbraten, mit der Gemüsebrühe ablöschen, Kräuter-GW-Salz  und Honig einrühren und den Knoblauch in feinen Scheiben dazu geben, die Hähnchenteile wieder in der Pfanne verteilen. Die gewürzte Tomatenbrühe darüber verteilen, kurz aufkochen und dann auf kleiner Flamme (bei mir 3), abgedeckt, 1 Stunde schmoren lassen. Bei den Bio-Hähnchen-Schenkeln ist es so besser die brauchen meine Meinung nach länger.
Wer die Scheckelhaut knusprik mag kann die Teile noch mal unter den Grill für ca. 5- 10 Minuten legen, meine Mittagstischler mögen die Haut aber nicht und so sind sie glücklich das Feine und Zarte, aromatisierte Fleisch abzunagen, geht auch mit Messer und Gabel :).

Den Couscous MACHEN:
Den Tomatensaft mit dem Honig und GW-Salz mischen und aufkochen in einen kleinen Topf (mit Deckel), den Couscous (vorher kurz  mit warmen Wasser abgebraust) dazu geben, den Deckel drauf und auf  der warmen Herdplatte ( dann Stufe 1) 15 Minuten ziehen lassen, zum Servieren die Butter durchziehen mit einer Gabel, auch damit dann die Couscous lockern.

Servieren: 1 Hähnchenschenkel (2 Teile) mit der Sauce zu Tunken und dazu den Couscous, der mit frischem Koriander bestreut wird  und grünen Salat. Guten Appetit.



Auch Regen kann schön sein.

Einen schönen Tag und liebe Grüße
Ingrid

Freitagsfisch: Kabeljau auf Karotten-Lauch mit Rotwein-Butter





Karotten, Lauch und Fisch ein gute Verbindung, wie ich finde, bei mir immer wieder gerne gemacht, auch meine Mittagstischler finden es super, was ja nicht immer einfach ist :)

"Rotwein"-Butter, eigentlich Fisch und "Weißwein" ?? Doch diese Rotwein-Butter, ist mal eine andere Art so mit neuen Aromen spielen und die ist ein Bringer diese Butter zum Fisch..... und nicht nur da.

Rotwein-Butter schmeckt, geht bei mir nie aus, ich mache sie auf Vorrat und friere Portionen ein, für Steak, für BBQ, Rind und Wildfleisch ganz toll für die Sauce zum letzten Touch und und.

Gedünsteter Fisch, bei mir hier Kabeljau aus dem TK, denn ich (wohne mitten im Land) finde wenn er aus einem ordentlichem Fang kommt und gleich tiefgekühlt wird, dann ist er für mich frischer, als aus der Kühltheke von manchem Supermarkt.

Auf einem Bett aus Lauch und Karotten sanft gedünstet und diese würzige Butter auf dem Kabeljau dazu Basmati-Reis ein "Freitagsfisch" zum Genießen.

Zutaten für 3 Personen:

1 Stange Lauch, nur das Weiße
1 Karotte/Möhre
1 EL Noilly Prat
150 ml Gemüsebrühe (bei mir selbstgemacht)
1 TL Rohrzucker
1 EL Butter
1 EL Zitronensaft frisch
Kräuter-GW-Salz nach Geschmack
2 EL Kochsahne
3 Stück TK "Kabeljau" a 125 gr.

Den Fisch MACHEN:

ca. 3 Stunden den Fisch vorher aus dem TK nehmen mit Zitrone beträufeln.

Lauch in feine Streifen schneiden, die Möhren schälen und grob raspeln, alles zusammen mit Butter und dem Rohrzucker in einer Pfanne andünsten, den EL Fischgewürz darüber verteilen und mit Noilly Prat ablöschen, kurz auf wallen lassen dann die Gemüsebrühe und Sahne dazu, aufkochen lassen,den Fisch rein legen, Deckel drauf und bei kleiner Hitze (Stufe 2) 15 Minuten ziehen lassen.

In der Zwischenzeit den Basmati Dämpfen oder was man mag.

Servieren erst den Gemüse Sud , dann Fisch und oben auf so schön zum verlaufen die Rotweinbutter ein gutes Stück und alles zusammen genießen.

Rotweinbutter:

250 gr. Butter (Irish)
150 ml Rotwein
150 ml Portwein
1/2 TL Fleur de Sel
1 EL gutes Olivenöl
1/2 TL Agavensirup
1/2 TL getrockneten Thymian
1 TL frische Rosmarinnadeln
etwas Bio-Zitronenabrieb
eine gute Prise Piment d'Espelette

Rotweinbutter MACHEN:

Die Weine in eine Pfanne geben und bei hoher Temperatur so lange kochen, bis die Flüssigkeit auf ein Fünftel der vorherigen Menge reduziert = ca. 60 ml, cremig geworden.
In einem Mixer die Hälfte der Butter mit dem Thymian, Rosmarin, Fleur de Sel, Zitronenabrieb, Agavensirup und Olivenöl, Piment d'Espelette alles mixen.
Den cremigen und abgekühlten Wein dazu in den Mixer die restliche Butter hinzu geben und mixen (Stab oder Mixer) bis beides eine einheitlich weinrote Farbe hat.
Die fertige Rotweinbutter mit Backpapier zu einer Rolle Formen oder in andere Portionen machen je nach Bedarf.
Ich mache mit der Hälfte eine Rolle und friere sie ein, dann gehen gut Portionen zu schneiden, den Rest gebe ich in ein Glas für den Kühlschrank und verwende nach Bedarf, hält gut 14 Tage, bei sauberer Handhabung.



Ja und wenn der Herr Angler in der Familie wieder mal einen Zander fängt, dann gibt es auch Zander nach diesem Rezept.


Liebe Grüße

Ingrid

Mittwoch, 2. September 2015

Kamut-Chia-Shortbread

es gibt hier wieder Shortbread und auch Plätzchen, gebacken werden ja das ganze Jahr welche, so mal für


zwischendurch mit einer Tasse Tee und nur noch  wohlfühlen. Tja und dieses Shortbread heute, der Post bleibt hoffentlich nicht wieder 2 Jahre auf meiner Blogseite so stehen, es geht weiter und ich habe noch viele Ideen.
Neu ist hier  im Blog ich verwende kein normales Weizenmehl mehr, denn mich haben so ein paar Unverträglichkeiten erwischt, das bedeutet einiges umstellen.  Bei meinen Mittagstischlern kommen jetzt meine alternativen Mehlsorten auch gut an und so habe ich heute nicht nur für mich, sondern  für  alle "Shortbread" gebacken mit frisch gemahlenem Kamut, ja auch eine Weizenurform für mich aber verträglicher und schmeckt nussiger.

vor 2 Jahren das Rezept
Statt Mohn (den ich auch nicht vertrage) gibt es jetzt Chia-Samen, der ja auch einiges zu bieten hat und gut schmeckt auch in anderen Rezepten. Ich verwende übrigens Chia-Samen schon seit mehr als 3 Jahren, seinerzeit in USA entdeckt, da gab es noch keine Unverträglickeiten und trotzdem fand ich den gut  zum Frühstück aufpeppen.
Das Shortbread-Rezept = fast das Gleiche wie vor 2 Jahren,   nur mit dem frisch gemahlenen Kamut-Mehl und  statt Mohn gleiche Menge Chia-Samen.
Beim Kamut-Mehl muß  ich etwas mehr verwenden hat nicht so verbunden wie das Feine was ich sonst verwendet hatte also hier mit ein wenig Gefühl bei den frisch gemahlenen Mehlen umgehen, habe ich mir vorgenommen.

Und die Zutaten:
150 gr. Butter, weich
35   gr. Rohrzucker
30   gr. Rohrpuderzucker
1/2 TL Fleur de Sel
220 + 20 gr. Kamut-Vollkornmehl
40 gr. feine Maisstärke
2 EL Chai-Samen
1 TL Zitronen-Extrakt
1 TL Vanille Extrakt
1 TL Rosenblütenzucker oder Hibiskuszucker zum Schluß beim Ausstechen darüber streuen.


Aber erst einmal ein Bild



und

MACHEN:
220 gr.KamutMehl, Stärke, beide Zuckersorten, Fleur de Sel, Chia-Samen,so wie er ist ungemahlen, alles gut vermischen, bei mir ist das
  der Flachrührer der KitchenAid, 
die Butter in Würfeln dazugeben, Vanille- und Zitrone-Extrakt, dazu und mit dem Flachrührer
vermischen bis es einen Teig gibt, etwas von dem restlichen Mehl darüber und
ausrollen, mit  etwas  Rosenzucker oder ähnlichem bestäuben, Shortbread ausstechen, ca 0,8 cm Stärke, auf ein gebuttertes Backblech geben, mit einer Gabel Lochmuster stechen und bei 160° Ober-und Unterhitze, 20 Minuten golden backen.
Etwas abkühlen lassen und in einer Dose verwahren. Halten  gut in einer Dose ca. 4 Wochen, bei uns nie, da vorher aufgegessen.




Liebe Grüße
Ingrid

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